"Karibu Kenya!" - Willkommen in Kenia! Wenn du davon träumst, den majestätischen Kilimandscharo am Horizont zu sehen und Elefantenherden in freier Wildbahn zu erleben, ist der Amboseli-Nationalpark in Kenia ein ideales Reiseziel für dich. Wir nehmen dich mit auf unsere dreitägige Safari im Amboseli-Nationalpark im Süden Kenias und zeigen euch unsere Unterkunft – das Tulia Amboseli Safari Camp. In unserem Video zeigen wir euch die Highlights unserer zahlreichen Tierbeobachtungen im Nationalpark.
Unsere allererste Reise auf das afrikanische Festland hätte kaum schöner sein können. Viel dazu beigetragen hat auch unsere Unterkunft. Das Tulia Amboseli Safari Camp* befindet sich nur 15 Minuten entfernt vom Amboseli-Nationalpark (Kimana Gate) und war ein perfekter Einstieg in eine Welt, die wir bisher nur aus Dokumentationen und Erzählungen kannten.
Untergebracht waren wir in einem der großzügigen Safari-Zelte, die mit ihrer Ausstattung weit über das hinausgehen, was man sich unter einem "Zelt" vorstellt. Jedes steht mit angenehmem Abstand zum nächsten, sodass man viel Privatsphäre hat – und doch haben alle einen freien Blick auf den Kilimandscharo, der sich beeindruckend über der Landschaft erhebt. Tagsüber ist das höchste bergmassiv Afrikas oft in Wolken und Dunst verhüllt. Wir hatten das Glück, dass wir den Kilimandscharo an jedem unserer drei Abende und sogar an einem Morgen ganz in Ruhe von unserem Zelt aus bewundern konnten, der sich morgens und abends beeindruckend über der Landschaft erhebt.
Das Zelt hatte eine eigene Dusche und Toilette, die vom Schlafbereich abgetrennt waren. Besonders angenehm beim Duschen: Das Wasser wird tagsüber durch Sonnenenergie erhitzt und ist am Abend schön angenehm warm. Außerdem standen zwei Kannen mit gefiltertem Wasser zur Verfügung, die jeden Tag wieder aufgefüllt wurden – ideal für eine kleine Erfrischung oder um sich einen Tee oder Kaffee zu kochen.
Einige Zelte – näher am Wasserloch gelegen – haben sogar einen kleinen privaten Pool auf der Terrasse.
Dreimal täglich wird man im offenen Restaurant mit direktem Blick auf den Kilimandscharo verwöhnt – mittags und abends mit einem drei-Gänge-Menü, das nicht nur köstlich, sondern auch vegetarierfreundlich ist. Ich war begeistert, wie viel Liebe zum Detail und regionale Produkte in den Gerichten stecken. Kaffee und Tee kann man sich hier den ganzen Tag über selbst zubereiten, was ich als sehr angenehm empfand. Und praktisch: Direkt beim Restaurant gibt es Toiletten und Waschbecken, sodass man zum Beispiel unmittelbar nach einer Safari das leckere Essen im Retaurant genießen kann ohne noch einmal zum Zelt gehen zu müssen.
Was mich hier besonders fasziniert hat, war die Nähe zur Tierwelt. Vom Camp aus konnten wir am Wasserloch regelmäßig Zebras, Warzenschweine und Marabus aus nächster Nähe beobachten. Unglaublich tolle Momente, die wir in Erinnerung behalten werden. Direkt im Restaurant steht außerdem ein riesiger Baum, der voller unterschiedlich farbiger Vögel ist – ihr Zwitschern war ständiger Begleiter und Teil der besonderen Stimmung.
Obwohl man die Tiere hautnah erlebt, fühlt man sich jederzeit sicher, denn das Gelände ist eingezäunt, sodass keine Wildtiere direkt zu den Zelten kommen können.
Ein besonderes Ritual ist der Sundowner ab 18:30 Uhr. Man sitzt gemeinsam am Lagerfeuer, bekommt frisch gemachtes Popcorn und kann – bei klarem Himmel – den Kilimandscharo im Licht der untergehenden Sonne bewundern. Ein Erlebnis, das für mich kaum in Worte zu fassen ist. Ebenso wie der unglaubliche Sternenhimmel, den wir jeden Abend bestaunen konnten.
Am letzten Abend wurden wir – wie alle abreisenden Gäste – mit einem traditionellen Lied („Jambo Bwana“ – in unserem Video könnt ihr es hören) und einem Kuchen verabschiedet. EIn berührender Moment.
Wir waren mit unseren drei Tagen im Tulia Amboseli Safari Camp sehr zufrieden. Die Kombination aus beeindruckender Natur, Komfort, liebevollen Details und aufrichtiger Gastfreundschaft hat uns sehr gut gefallen. Es war mehr als ein Urlaub – es war ein Erlebnis, das wir nie vergessen werden.
Wenn du nach weiteren Unterkünften in der Nähe des Amboseli-Nationalparks suchst, schau gerne einmal hier in der Karte vorbei:
Der Amboseli Nationalpark war unser erstes Safari-Erlebnis auf dem afrikanischen Festland – und er hat unsere Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern übertroffen. Bekannt als einer der besten Orte weltweit, um Elefanten vor dem Kilimandscharo zu fotografieren, ist dieser Park weit mehr als nur ein Fotomotiv: Er ist ein Ort, an dem man die Natur mit all ihren Facetten spürt.
Ein paar Fakten zum Amboseli Nationalpark:
Wir haben den Park über das Kimana Gate erreicht – eines der am häufigsten genutzten Eingangstore für Besucher*innen, die aus Richtung Nairobi oder vom nahegelegenen Tulia Amboseli Safari Camp anreisen. Schon auf dem Weg von unserer Unterkunft – dem Tulia Amboseli Safari Camp – zum Eingang des Nationalparks begann das Safari-Erlebnis. Auf der ca. 15 minütigen Fahrt wurde die Piste immer holpriger, was in dem Safari-Auto aber auch richtig Spaß macht. Bereits hier kreuzten Giraffen, Gazellen und Zebras unseren Weg oder standen friedlich zwischen den Akazienbäumen. Diese Tiere lieben den salzhaltigen Boden der Region – er versorgt sie mit wichtigen Mineralstoffen, weshalb sie sich besonders gerne in diesem Gebiet aufhalten.
„Amboseli“ stammt übrigens aus der Sprache der Maasai, einem indigenen Volk in Kenia und Tansania und bedeutet so viel wie „salziger Staub“ oder „salzige Erde“ – eine Anspielung auf die trockenen, alkalischen Ebenen des Gebiets, das zur Trockenzeit von feinem, weißem Staub bedeckt ist.
Am Gate angekommen, haben wir die Eintrittsgebühr von 60 USD pro Person (Stand 2025, für internationale Gäste) gezahlt. Der Eintritt gilt für 24 Stunden. Am ersten Tag sind wir z. B. 15:00 Uhr in den Nationalpark gefahren und haben eine dreistündige Safari unternommen. Am nächsten Morgen konnten wir wieder – ohne erneut Eintritt zu Zahlen – in den Park und eine weitere Safari erleben (08:00-14:00 Uhr). Der Amboseli Nationalpark ist täglich von 6:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet.
Die Straßen im Amboseli Nationalpark sind nicht asphaltiert, sondern bestehen aus Sand- und Schotterpisten. In der Trockenzeit sind sie gut befahrbar, allerdings kann es nach Regenfällen schnell rutschig oder unpassierbar werden. Ein Geländewagen (4x4) ist auf jeden Fall zu empfehlen – idealerweise mit erfahrenem Guide oder Fahrer, der sich auskennt. Die im Nationalpark genutzten Geländewagen (4x4) sind speziell für Safaris ausgelegt – mit aufklappbarem Dach für bessere Sicht, robusten Reifen und erhöhter Bodenfreiheit, sodass sie auch unebene oder matschige Wege problemlos meistern. Ggf. kann es staubig werden, sodass sich ein Tuch, Buff etc. für den Mund anbietet oder um z.B. die Kamera vor Staub zu schützen.
Für Game Drives kannst du auch direkt die Unterkunft kontaktieren, um alles zu organisieren. Unser Fahrer hat uns an allen drei Tagen begleitet. Jeden Tag hat er uns ander Orte im Nationalpark gezeigt und stand mit anderen Fahrern in Kontakt, die Tipps zu aktuellen Tiersichtungen geben konnten. So war es uns z. B. möglich, eine allein umherstreifende Löwin zu sehen, weil unser Guide einen Hinweis bekommen hatte.
Bereits kurz nach dem Parkeingang begegneten wir den ersten Zebras, Giraffen und Gnus, gefolgt von einer großen Gruppe Elefanten, die sich gemächlich ihren Weg durch die Savanne bahnten. Ein echtes Highlight! Das der Amboseli Nationalpark ein Eldorado für Elefantenliebhaber*innen ist können wir auf jeden Fall bestätigen. Jeden Tag haben wir größere Elefantenherden aus der Nähe gesehen, teilweise mehr als 60 Tiere auf einmal.
Ein besonders eindrucksvoller Moment war es, die Elefanten beim Baden in den sumpfigen Wasserstellen zu beobachten – wie sie sich genüsslich mit Wasser bespritzten oder im Schlamm standen, um sich abzukühlen. Teilweise zogen riesige Herden mit dutzenden Tieren direkt an unserem Fahrzeug vorbei, so nah, dass man ihren Atem hören konnte – ein Erlebnis, das Gänsehaut hinterlässt.
Neben den bisher genannten Tieren haben wir z. B. auch folgende beobachten können: Paviane, Strauße, Thomson-Gazellen, Impalas, Büffel, Warzenschweine, Flusspferde, Kraniche, Perlhühner (guinea fowl), Sekretärsvogel, Hyänen, Pelikane und sogar zwei Geparden, die gemeinsam in der Ferne durch die Landschaft streiften.
Besonders fasziniert war ich von der landschaftlichen Vielfalt, die der Amboseli-Nationalpark auf relativ kleinem Raum bietet – eine echte Überraschung, da ich hauptsächlich mit trockener Savanne gerechnet habe. Große Teile des Parks sind von weiten, staubigen Ebenen geprägt, in denen Elefanten, Zebras und Gnus zwischen einzelnen Schirmakazien umherziehen.
Dazwischen findet man aber immer wieder grüne, sumpfige Feuchtgebiete, die vom unterirdischen Schmelzwasser des Kilimandscharo gespeist werden. Diese Sümpfe ziehen besonders viele Tiere an – hier haben wir z.B. viele Elefanten im Wasser und Wasservögel (z. B. Reiher, Löffler (spoonbill) beobachten können.
Ein lohnenswerter Stopp im Park ist der Aussichtspunkt oberhalb des Sees, von dem aus man einen fantastischen Blick auf die Landschaft hat – inklusive der im Wasser dösenden Flusspferde, die wir hier aus sicherer Entfernung wunderbar beobachten konnten.
Im Zentrum des Parks liegt zudem der temporäre Lake Amboseli, der je nach Jahreszeit komplett austrocknet oder sich mit Wasser füllt – ein faszinierendes Schauspiel.
Außerdem gibt es Gebiete mit größeren Baumbeständen, in denen sich besonders die Paviane und Giraffen sehr wohl egfühlt haben.
Da man sich im Amboseli Nationalpark nur auf den ausgewiesenen Pisten bewegen darf, lohnt es sich auf jeden Fall, ein Fernglas mitzunehmen, um auch weiter entfernte Tiere oder Vögel in den Sümpfen und Ebenen gut beobachten zu können.
Und nicht zu vergessen: Im Hintergrund thront majestätisch der Kilimandscharo, oft in Wolken gehüllt, aber besonders in den frühen Morgenstunden und am Abend in voller Pracht sichtbar – eine Kulisse, die jedem Safari-Erlebnis einen fast surrealen Rahmen gibt.
Die beste Zeit für einen Besuch ist während der Trockenzeit (Juni bis Oktober sowie Januar bis Februar), wenn sich die Tiere stärker um die Wasserlöcher konzentrieren und leichter zu sehen sind. Frühmorgens und spätnachmittags sind die Lichtverhältnisse am schönsten und die Chancen auf klare Sicht zum Kilimandscharo am höchsten. Wir waren Ende Juni im Amboseli Nationalpark und damit sehr zufrieden. Es war nicht sehr heiß während der Game drives, wir konnten sehr viele Tiere beobachten und hatten jeden Tag die Möglichkeit, den Kilimandscharo zu bewundern. Außerdem war die Menge an Touristen ziemlich angenehm und der Park schien während der Safari nie überfüllt zu sein.
Der Amboseli Nationalpark ist ein echtes Juwel unter den kenianischen Nationalparks – nicht nur wegen seiner Tierwelt, sondern auch wegen der landschaftlichen Vielfalt und der ikonischen Kulisse des Kilimandscharo. Die Einfahrt über das Kimana Gate war unkompliziert, die Pisten abenteuerlich, aber gut machbar, und die Begegnungen mit den Tieren bewegend und unvergesslich.
Für uns war es ein perfekter Einstieg in die Safari-Welt Afrikas – und ganz sicher nicht unser letzter Besuch dieses faszinierenden Kontinents.
Wenn du davon träumst, den majestätischen Kilimandscharo am Horizont zu sehen und Elefantenherden in freier Wildbahn zu erleben, ist der Amboseli-Nationalpark in Kenia ein ideales Reiseziel. Doch wie kommst du eigentlich von Deutschland dorthin – und was musst du für die Weiterreise von Nairobi in den Nationalpark beachten? Hier unsere Tipps:
Die Reise beginnt mit einem internationalen Flug zum Jomo Kenyatta International Airport (NBO) in Nairobi, der Hauptstadt Kenias.
Direktflüge & Optionen:
Direktflüge von Frankfurt (FRA) nach Nairobi werden u.a. von Lufthansa und Kenya Airways angeboten. Die Flugzeit beträgt ca. 8 bis 9 Stunden.
Alternativ gibt es Umsteigeverbindungen mit Airlines wie Turkish Airlines (über Istanbul), Qatar Airways (über Doha), Emirates (über Dubai) oder Ethiopian Airlines (über Addis Abeba). Wir selbst sind mit Ethiopian Airlines geflogen und waren mit Pünktlichkeit und Servicec sehr zufrieden.
Reisetipp:
Frühzeitig buchen – besonders in der Hochsaison (Juli–Oktober, Dezember) steigen die Preise.
Ein eVisum für Kenia muss vorab online beantragt werden (eCitizen Portal).
Sobald du in Nairobi angekommen bist, hast du verschiedene Möglichkeiten, weiter zum Amboseli-Nationalpark zu reisen – je nachdem, ob du es lieber bequem, günstig oder abenteuerlich magst.
Die bequemste Variante ist die Buchung einer geführten Safari mit Abholung in Nairobi. Viele Reiseveranstalter bieten 2- bis 4-tägige Touren inklusive Transport, Unterkünften und Eintrittsgebühren.
Vorteile: Kein Planungsstress, lokale Guides, All-Inclusive-Feeling.
Dauer der Fahrt: ca. 4 bis 6 Stunden, je nach Verkehr und Straßenzustand.
Wenn du Abenteuer liebst, kannst du dir in Nairobi ein Geländefahrzeug mit Allradantrieb (4x4) mieten.
Hierfür kannst du bei Check24* den Vergleichsrechner für Mietwagen* nutzen und das beste Angebot für dich finden.
Strecke: Nairobi – Athi River – Emali – Kimana Gate (ca. 230 km).
Reisezeit: 4–6 Stunden.
Wichtig: Unbedingt einen erfahrenen Fahrer oder 4x4-Kenntnisse mitbringen – nicht alle Straßen sind asphaltiert.
Tipp: Tanke voll in Nairobi oder Emali, da es im Park keine Tankstellen gibt.
Du möchtest Zeit sparen oder hast nur wenige Tage? Dann ist ein Inlandsflug ideal.
Airlines: SafariLink, AirKenya und andere bieten Flüge von Nairobi (Wilson Airport) nach Amboseli Airstrip.
Flugdauer: ca. 45 Minuten.
Transfer: Viele Lodges bieten Abholung direkt vom Flugfeld an.
| Etappe | Verkehrsmittel | Dauer | Besonderheiten |
| Deutschland → Nairobi | Flug (z.B. FRA–NBO) | 8–10 Stunden | Visum erforderlich |
| Nairobi → Amboseli | Auto, Tour oder Inlandsflug | 1–6 Stunden je nach Wahl | Straßen teils uneben, 4x4 empfohlen |
Hast du Fragen zur Reise oder möchtest deine eigene Safari-Erfahrung teilen? Schreib sie gern in die Kommentare!
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